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Fachliche Kompetenz beim Börsenblatt?!

 

In der  Internetausgabe des Börsenblatt kann man folgendes lesen:

Die hier hervorgehobene Botschaft: “……. welche langfristigen Folgen das Einkaufen im Internet für die Situation in den Städten hat” trifft überhaupt nicht den Kern der Dinge! Mal ganz einfach ausgedrückt – es geht hier darum, dass verstärkt bei den UNABHÄNGIGEN, ORTSANSÄSSIGEN Unternehmen gekauft werden soll – und nicht bei den großen Ketten=Unternehmen.

Traut man sich das beim Börsenblatt nicht zu schreiben oder ist es einfach nur Unwissen bei dem Redakteur.

Hier könnte er etwas dazu nachlesen:

 

Die Webpräsenz von Buy Local

Bei Wikipedia zu Buy Local (Local purchasing)

Und dieser Blog hat sich 2007 auch schon mit dem Thema Buy Local (Tabelle in der zweiten Hälfte des Beitrages) beschäftigt!

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Keine Weihnachtsgeschichte!

Da hat doch der MVB ( MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH) zu dem E-Reader TrekStor eine Seite ins Netz gestellt auf der allerhand Informationen vorhanden sind.

Zum Beispiel kan man hier  auch hier Händler suchen, die den Reader führen:

Händlerauswahl

Und ein Aufruf der Karte sah dann bis zum 22.12.2011 so aus:

Der Osten hörte also wieder mal in Dresden auf! Also hab ich eine Anfrage an den MVB gestellt (per E-Mail) – erhielt ein Ticket, dass meine Anfrage bearbeitet wird und nach einer Nachfrage wo ich den meine Firma nicht finde wurde dann am nächsten Tag (23.12.2011) auch das Presse & Buch Zentrum eingestellt. Gleichzeitig wurde auch noch der Fehler behoben, dass den PLZ im Raum Sachsen die führende Null fehlte (sie waren alle nur vierstellig!). Antwort vom MVB: “wir sind mit der Pflege der Daten etwas im Rückstand und kümmern uns zeitnah um Ihr Anliegen” Einen Dank für die Information oder eine Entschuldigung hätte man evtl. auch noch senden können. (Dafür hätte ich doch glatt auf diese Ticket-Nr. verzichtet: #2011122010001168)

Aber wahrscheinlich hat der MVB doch gedacht, dass da  etwas gut zu machen ist  – und schon werden wir gleich zweimal auf der Karte aufgeführt:

Und natürlich mit Standorten, die beide nicht stimmen:

Hier gibt es nur Wohnhäuser:

Neißering

Neißering (Nordrand der Stadt Görlitz)

und mitten auf den Gleisen des Bahnhofes wollen wir auch keine E-Reader verkaufen:

Gleisanlagen des Bahnhofes Görlitz

Unser richtiger  Standort befindet sich hier:

Postplatz 14

Postplatz 14

Postplatz

Postplatz aus der Vogelperspektive

Tja, so gewissenhaft arbeitet man bei der MVB ( MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH)!

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Die wichtigste Nummer!

Vieles ist im Buchhandel geregelt, vieles ist für dier Erstellungen von Rechnungen per Gesetz festgelegt!

Aber das einfachste fällt unter den Tisch! Wie wäre es denn, wenn in der Verkehrsordnung des Buchhandels oder bei der Erteilung einer Verkehrsnummer festgelegt würde, dass diese auf allen Dokumenten in der Firmenanschrift zu vermerken ist! Damit wäre doch vieles einfacher!

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Das Geld liegt auf der Straße!

Über den Kommentar “Überholte Bräuche” im Börsenblatt habe ich mich wieder mal sehr “gefreut”.

Deshalb hier meinen Kommentar den ich im Bösenblatt dazu abgegeben habe:

“Warum werden nun mal wieder nur die Buchhändler kritisiert. Wir bestellen relativ Einzelexemplare bei großen und kleinen Verlagen – leider haben wir eine Vielzahl von negativen Erfahrungen. Auf unsere Kosten entstehen Versandgebühren, die sich ohne weiteres einsparen ließen.

Hier zwei Beispiele:

http://joscht.info/Blog/versandkosten-3/2011/02/25 /

http://joscht.info/Blog/der-computer/2011/04/10/

Oder z.B. die Antwort eines Verlages auf zwei Kleinstsendungen an einem Tag (aus einer Bestellung): “Leider haben wir zwei getrennte Lager und müssen deshalb die Titel getrennt versenden” Die doppelten Kosten bekommt natürlich der Sortimenter aufgedrückt.

Oder z.B. die vielen schriftlichen Benachrichtigungen (auf einem Rechnungsvordruck) mit einer Meldenummer – Porto 0,55 €!!! Hier könnte Porto und Arbeitszeit und damit nochmal Geld gespart werden.

Dann könnten wir ja evtl. auch mal für ein Fachbuch 2-3 % mehr Rabatt bekommen und nicht nur 20 oder 25 % !

Wann wird dies mal unter die Lupe genommen!”

Die Buchhändler sind schuld!

Schreiben eines Verlages:

“Ihre Buchbestellungen in unserem Hause werden zur Zeit über die BAG abgerechnet. Da unsere Buchkunden diesen Zahlungsweg immer seltener in Anspruch nehmen, haben wir uns dazu entschlossen, den BAG-Einzug bei Buchbestellungen nicht mehr anzubieten.”
Damit wird doch wohl eindeutig zum Ausdruck gebracht – die Buchhändler wollen keine BAG!?
Und warum wird im gleichen Schreiben formuliert: ” Die Abrechnung unserer Zeitschriften bleibt von dieser Regelung unberührt.”?

Zahlen

Meldung von www.boersenblatt.net: “Ein Übertragungsfehler von Media Control GfK International hat zu einem falschen Ergebnis bei der Entwicklung der Buchumsätze am ersten Adventssamstag gesorgt. „Dem Börsenblatt wurde ein Umsatzplus von 14,7 Prozent gemeldet”, so Uwe Maisch, Leitung Buchmarktforschung bei Media Control GfK International. Die korrekte Marktentwicklung betrage jedoch 1,47 Prozent.”

“Übertragungsfehler”? – da wird wieder alles auf die Technik geschoben! Wo soll den dieser Fehler bei der Übertragung entstehen? Wie erfolgt die Übertragung?
Oder ist es ein rein menschlicher Eingabefehler?
Abgesehen davon, sollte man doch Zahlen, die erheblich vom Mittelwert abweichen, nie ungeprüft hinnehmen! – Also doch Oberflächlichkeit!

Aber inzwischen ist man ja zumindest bei der MVB auf dem richtigen Weg: Qualitätsicherung!

Informative Postkarte

Heute eine Lieferung von einem Antiquariat erhalten – keine regionale Zeitung, keinen alten Buchdeckel o.a. als Verpackungsmaterial sondern als Beilage eine Karte mit “Bücher Wissen” von prolibri.de!
Sehr informativ für einen Nichtfachmann – Kunden. An solchen Materialien sollte sich mal der Börsenverein ein Beispiel nehmen! – Zur Nachahmung dringend empfohlen!

BAG – Ehrlichkeit?

Dr. Gottfried Honnefelder in einer Mail an den Sortimenterausschuß:

“… Schon in dieser Besprechung brachten Vorstand und Aufsichtsrat des BAG-Vereins deutlich zum Ausdruck, dass ihnen sehr daran gelegen sei, dass die BAG in die Wirtschaftsholding des Börsenvereins (BBG-Holding) überführt werden sollte, um notwendige Synergien im Geschäft vor allem bei VLB und Volltextsuche zu realisieren.…”

Dr. Gottfried Honnefelder in einem Interview im Börsenblatt:

“… Dem Börsenverein geht es einzig und allein darum, die BAG als zentrale Drehscheibe für die Branche zu retten – und nicht um Machtzuwachs, Einflussnahme oder gar um öffentliche Diffamierung der Beteiligten….”

Man kann auch “Synergien” dazu sagen – zu Machtzuwachs!

In der Politik geht es nicht darum, recht zu haben, sondern recht zu behalten.
Konrad Adenauer



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