Archiv für die 'Buchhandel' Kategorie

Einstieg ins Pressegrosso

Die heutige Meldung im börsenblatt.net :

“Siegerland und Könemann gehen zusammen

Der Pressevertrieb Siegerland und Presse-Grosso Könemann wollen fusionieren – zum gemeinsamenn Unternehmen “Pressevertrieb Meinerzhagen”. Ein entsprechender Antrag wurde am 10. Mai gegenüber dem Bundeskartellamt gestellt. Bei postivem Entscheid soll der neue Pressevertrieb in der zweiten Jahreshälfte 2013 starten.”

Und im Jahre 2011 gab es die folgende Meldung:

Übernahme perfekt: Libri kauft die Mehrheit an Könemann

Libri und Könemann können künftig gemeinsame Sache machen – aus wettbewerbsrechtlicher Sicht spricht nichts dagegen: Das Bundeskartellamt hat dem Antrag der beiden Unternehmen zugestimmt. “

Damit ist Libri nun auch im Geschäft der Pressegrossisten vetreten! Mal sehen wie sich das noch weiterentwickelt! Über Fusionen bei Pressegrossisten wird ja schon lange gemunkelt!

 

Fachliche Kompetenz beim Börsenblatt?!

 

In der  Internetausgabe des Börsenblatt kann man folgendes lesen:

Die hier hervorgehobene Botschaft: “……. welche langfristigen Folgen das Einkaufen im Internet für die Situation in den Städten hat” trifft überhaupt nicht den Kern der Dinge! Mal ganz einfach ausgedrückt – es geht hier darum, dass verstärkt bei den UNABHÄNGIGEN, ORTSANSÄSSIGEN Unternehmen gekauft werden soll – und nicht bei den großen Ketten=Unternehmen.

Traut man sich das beim Börsenblatt nicht zu schreiben oder ist es einfach nur Unwissen bei dem Redakteur.

Hier könnte er etwas dazu nachlesen:

 

Die Webpräsenz von Buy Local

Bei Wikipedia zu Buy Local (Local purchasing)

Und dieser Blog hat sich 2007 auch schon mit dem Thema Buy Local (Tabelle in der zweiten Hälfte des Beitrages) beschäftigt!

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Täuschung des Verbrauchers?

Heutige Meldung des Börsenblattes:

Thalia will nicht mehr mit seiner Auszeichnung als “Händler des Jahres 2011″ werben und distanziert sich vom diesem Wettbewerb. Thalia werde auf Werbung mit dem Logo verzichten, schreibt “Der Handel”.

Hat Thalia nicht schon früher davon gewußt, dass diese Auszeichnung überhaupt nichts wert ist. Hier gibt es dazu einige Informationen mehr.

Der Handel schreibt dazu: ” Angesichts der wahren Verhältnisse über Teilnehmermenge und Abstimmungsquoten sowie des Rückzuges des HDE von diesem Preis sagte Thalia-Sprecherin Mirjam Berle zu derhandel.de, “dass wir diese Auszeichnung neu bewerten müssen”"

Ist das nicht auch eine Täuschung des Verbrauchers?

Die wichtigste Nummer!

Vieles ist im Buchhandel geregelt, vieles ist für dier Erstellungen von Rechnungen per Gesetz festgelegt!

Aber das einfachste fällt unter den Tisch! Wie wäre es denn, wenn in der Verkehrsordnung des Buchhandels oder bei der Erteilung einer Verkehrsnummer festgelegt würde, dass diese auf allen Dokumenten in der Firmenanschrift zu vermerken ist! Damit wäre doch vieles einfacher!

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Bitte Bestellungen exakter bearbeiten!

Die Bestellübermittlung zu den Verlagen über das Barsortiment per DFÜ, Fax oder sogar per Brief ist sehr zuverlässig. Unzuverlässig ist in letzter Zeit recht häufig die Bearbeitung in den Verlagen. Wir bestellen drei (3) Exemplare eines Titels und bekamen prompt wieder nur einen geliefert – also reklamieren und die Bemerkung am Telefon dass es stimmt, dass wir drei Exemplare bestellt haben. Die nachfolgende Entschuldigung der Mitarbeiterin des Verlages für diesen Fehler blieb auch aus.

Für uns bedeutet es aber zweimal Wareneingang, zweimal Buchen, zweimal Überweisen und dem Kunden erklären warum es zwei Lieferungen waren.

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Verlagsbeischlüsse

Mindestens jedes Jahr einmal wird in der Branche den Buchhändlern nachgewiesen, dass sie zu viele “Kleinverlagsbeischlüsse” haben. Sind den da immer die Buchhändler schuld? Es gibt Verlag die senden am gleichen Tag oder um einen Tag zeitversetzt Kleinstsendungen (ca. 250 Gr.) an einen Empfänger. Da müsste doch nun endlich mal etwas hinsichtlich Bündelung getan werden.  Aus diesem Grunde habe ich heute folgendeE-Mail geschrieben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir beziehen von Ihnen mehrere Ergänzungen unter der Kundenummer 0XXXXXX. Ihre Ergänzungen werden in der Regel um einen Tag zeitversetzt verschickt (siehe z.B. Lieferscheinnummer XXXXXX und XXXXXX). Diese Einzelsendungen kosten mich beim Bücherwagendienst Koch, Neff & Volckmar je 1,40 €. Würden diese Lieferungen in einem Packstück zusammengefasst, würde sich nach dem Gewicht ebenfalls nur ein Packstück bis 1 kg ergeben. Das wäre damit eine Ersparnis von 1,40 € = 50%. Bei einer Bündelung würde gleichzeitig Verpackungsmaterial eingespart und der Arbeitsablauf beim Wareneingang könnte optimiert werden. Ich bitte Sie diesen Sachverhalt zu prüfen und eine Bündelung der Lieferung einmal wöchentlich vorzunehmen. Durch erzielte Einsparungen auch bei Ihnen könnte dann evtl. auch der Buchhändlerrabatt verbessert werden?

Mit freundlichen Grüßen

XXXXXXX

Nun bin ich auf die Reaktion gespannt und werde Sie natürlich hier bekannt geben.

P.S. Die Mail ging zu Wolters Kluwer Deutschland!

Buchhandel und Krankenkasse

Bei der Barmer GEK gibt es das Magazin für Unternehmen: NAHDRAN

In der aktuellen Ausgabe gibt es einen zweiseitigen Artikel über die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall: “Guter Rat muss nicht teuer sein”. Und wer ist der Interviewpartner aus der Praxis? Ein Buchhändler – Wolfgang Thönes -  Chef der Firma LITFASS! Ist doch mal interessant etwas von einen Buchhändler vermittelt zu bekommen!

Servicegebühr

Aus einem Interview im heutigen heutigen Börsenblatt: “Um den Personalaufwand und die Logistik weiter betreiben zu können, möchte die Messebuchhandlung der Leipziger Buchmesse von den Verlagen eine Gebühr. Kleinere Verlage sollen eine Pauschale von 15 Euro zahlen, größere fünf Euro pro Quadratmeter Standfläche.”

Und die Begründung: “….diese Kosten steigen stetig: Nicht nur Strom- und Telefongebühren, auch Verpackungsmaterialien sind aufgrund gestiegener Papierpreise teurer geworden. Dazu bekommen die Verlage jedes Buch bezahlt, das bei uns gestohlen wird.”

Tja, ist den diese Messebuchhandlung etwas besonderes? Alle Buchhandlungen dürften wohl mehr oder weniger diese Probleme haben! Und hinsichtlich des Personals – wieviel der 150 Beschäftigten sind den eigentlich richtig bezahlte Buchhändler und wieviel nur Aushilfsjobs! Wenn das Schule macht, dann verlangen wir ab sofort auch von jedem Verlag 15,00 € pro  Woche “Servicegebühr”  – da kommt im Jahr schon ein schönes Sümmchen zusammen. Alleine bei 30 Verlagen wären das schon 23.400 € Rohgewinn ohne zusätzlichen Aufwand (naja die Rechnung müsste geschrieben werden). Und Ladendiebstähle werden ab sofort den Verlagen belastet!

Vielleicht sollten wir aber mal lieber über 48% Rabatt nachdenken (bei 40 % von Fachbuchverlagen würden wir schon Luftsprünge machen!).

Und hat man auch bedacht, dass in der Messebuchhandlung und bei Signierstunden einfach nur Umsatz gemacht wird – der Kunde kommt, wählt aus oder greift zu und bezahlt! Und was macht der Buchhändler noch zusätzlich – er berät, recherchiert, bestellt und ….

Und dann ensteht noch eine Frage zu einem betriebswirtschaftlichem Aspekt – was soll den eigentlich von den 15,00 € von den kleinen Verlagen als Rohgewinn übrig bleiben. Von diesen 15 € sind von der Messebuchhandlung zu bezahlen:

- Rechnungserstellung (inkl. Papier, Softwarenutzung, Personalkosten)

- Rechnungsversand

- Überwachung und Buchung Zahlungseingang

Irgenwann vor ca. 15 Jahren habe ich in einer Weiterbildung mal gelernt, dass eine Rechnungslegung (also von der Erstellung bis zum Buchen des Zahlungeinganges) ca 18,00 DM kostet (das hat sich mir irgendwie stark eingeprägt). Also bleibt heute von den 15 €  fast nichts oder wirklich nichts übrig!

Interessant auch der Solidargedanke: “Größere Verlage, die fünf Euro pro Quadratmeter Standfläche zahlen, fangen die Kleineren ein Stück weit auf – wenn Sie so wollen, eine Art Solidarpakt.” Könnten nicht die großen Buchhandlungsketten von Ihrem Gewinn etwas an die kleinen privaten Buchhandlungen abgeben – so aus Solidarität?

Sowohl für die Servicegebühr als auch den Solidarpakt könnte sich der  der Börsenverein eigentlich mal stark machen!

Kosten für Rücksendung!

Die Prolit-Verlagsauslieferung hat uns einen Titel falsch geliefert. Die Rücknahme und dann richtige Lieferung war kein Problem. Die Nachbelastung etwas kompliziert aber doch verständlich. Die Rücksendekosten wurden in Form von Briefmarken zügig erstattet und sogar noch 0,80 € in Form von Briefmarken zusätzlich beigelegt. Eine schnelle und positive Reklamationsbearbeitung – so stellt man sich das als Buchhändler vor!

Kein neues Problem!

Zitiert aus dem “börsenblatt” : “Die Kaufleute in der City fühlen sich bedroht – vor allem durch riesige Shopping-Center am Stadtrand

Mit diesen Problemen der Center auf der ” grünen Wiese” haben die ostdeutschen Innenstadthändler schon seit langem (bald zwanzig Jahre) zu kämpfen!

Hat da jemand beim ZDF die Zeit verschlafen oder interessieren die Probleme im Osten nicht?



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