Die Stadt Görlitz startete eine Bürgerumfrage zur Umgestaltung des Postplatzes. Wie schon oft der Fall, wurde hier sehr oberflächlich gearbeitet. Dazu zwei Beispiele:
Im Text heißt es: ” Die jüngste Initiative von Händlern und Anwohnern zielt auf eine Verminderung von Parkplätzen auch um Suchverkehr zu reduzieren. “ – Wer sind denn diese Händler und Anwohner? Es gibt einen Vorschlag des Fachgremiums Handel bei der IHK für eine Verkehrsberuhigung am Postplatz. Dort wurde niemals vordergründig eine Verringerung der Parkplätze gefordert, sondern eine Einschränkung des Verkehrs um den Postplatz. Grundlage dafür ist allerdings die Öffnung der Fahrbahn vor der Post für den Verkehr. Auf Luftbildern ist eindeutig erkennbar, dass diese Verkehrsführung wesentlich optimaler ist und früher auch so realisiert war.Vielleicht hätte man nochmal mit dem Fachgremium über die wirklichen Ziele sprechen sollen, denn die Idee der Verkehrsberuhigung stammt nicht von der Stadt!
Die Formulierung dies Satzes zeugt auch nicht gerade von einem sprachlich guten Stil. Vielleicht hätte das mal jemand Korrektur lesen sollen. Und präzise Formulierungen wären auch nicht schlecht: ” Anwohner, Anlieger, Lieferverkehr “ – Anwohner und Lieferverkehr sind im verkehrsrechtlichem Sinne Anlieger! (Das kann man schon bei Wikipedia nachlesen!).
Warum ist diese Umfrage eigentlich anonym. Damit verlieren die Ergebnisse doch sofort an Glaubwürdigkeit!
Warum können E-Mails oder Fax-Sendungen nicht gewertet werden? Hängt das eventuell auch mit dem Denkmalsschutz zusammen, dass man moderne Kommunikationsmittel in der Stadt Görlitz für solche Dinge nicht nutzt?

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