Aus einem Brief von Vodafon D2 GmbH Region Ost:
“Nach den Lizenzvorgaben der Bundesnetzagentur sind beim LTE-Ausbau alle die Gemeinden zwingend vorrangig zu berücksichtigen, deren Versorgung mit der höchsten Priorität klassifiziert wurde. Dies betrifft nahezu ausnahmslos Orte in den so genannten „weißen Flecken”, wo bisher noch keine schnellen Internetzugänge vorhanden sind. Verstöße gegen diese Vorgaben sind mit Sanktionen bewehrt. Die Stadt Görlitz gilt nach den vorgegebenen Kriterien nicht als unterversorgt und ist daher in keiner der Listen aufgeführt.
Gleichwohl ist uns bewusst, dass im Sinne einer zukunftsgerechten Versorgung der Görlitzer Bürger mit mobilen Breitbandzugängen auch hier Handlungsbedarf besteht. Aufgrund der direkten Nachbarschaft zu Polen und der damit verbundenen Gefahr, dort TV-Sender zu stören, die ebenfalls die Frequenzen im 800-MHz-Bereich nutzen, ist für Görlitz ein Einsatz dieser Frequenzbänder auch nach grundlegenden Abstimmungen mit den polnischen Kollegen wenig wahrscheinlich.
Als Alternativen verbleiben der Ausbau von Kapazitäten im UMTS/HSPA-Bereich, den wir gegenwärtig in Görlitz vorantreiben, und die Nutzung von LTE-Frequenzen im Bereich 2600 MHz, die nicht unter die Vorgaben der Bundesnetzagentur für die 800-MHz-Bänder fallen. Letzteres benötigt jedoch auf der Herstellerseite noch etwas Vorlauf, so dass wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit einer unmittelbar bevorstehenden Einführung rechnen können.
In diesem Sinne möchten wir Sie um Ihr Verständnis und weiterhin um Geduld bitten und verbleiben….”
(Farbliche Hervorhebungen vom Autor)
Mit dieser Information wird es wohl weiterhin keine potentiellen Mietintressenten für die Berliner Straße geben. Was sagt der OB und die Wirtschaftsförderung dazu?
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