in der Sächsischen Zeitung vom 03.02.2012 erschien ein Artikel unter der Überschrift:
” Im Stadtpark werden viele Bäume gefällt
Von Ingo Kramer
Auch gesunde Gehölze müssen weichen, damit die anderen mehr Platz bekommen. An einigen Stellen sollen aber auch neue Bäume gepflanzt werden.”
Ob Herr Kramer mal definieren könnte, was viele sind? In dem gesamten Artikel wird nirgends eine Zahl der Bäume genannt, die gefällt werden sollen. Es wird auch nicht darüber gesprochen, wieviel Bäume im Stadtpark stehen. Kann Herr Kramer evtl. angeben wieviel Prozent der Bäume gefällt werden?
Aber erst wurde mal Aufmerksamkeit erzeugt – viele Bäume werden gefällt .
Wenn man den Artikel insgesamt ließt, kommen dann die Widersprüche noch deutlicher:
“Bei klirrender Kälte kamen allerdings nur acht Görlitzer. Sie hörten sich die Ausführungen an, äußerten aber keine Kritik an den Plänen.”
Also liebe Görlitzer, so geht das natürlich nicht! Hier muss doch mal protestiert werden! Das macht man doch in Görlitz mit Vorliebe bei allen Neuerungen!
“Auch marode Alleebäume ……müssen weichen.”
Das ist ja nun wohl der Gipfel – in Görlitz werden auch marode Bäume gefällt! Da sollte man dagegen vorgehen!
Und so ähnlich geht es weiter:
“Etwa 15 neue Bäume werden an der Allee gepflanzt. Etwas abseits davon soll zudem eine Gruppe Pappeln ersatzlos gefällt werden. Die Bäume sind ohnehin nicht mehr im besten Zustand.”
“Stattdessen sollen die Rodungen über mehrere Jahre verteilt werden.”
Herr Kramer – wissen Sie was Rodungen sind? Wahrscheinlich nicht!
Rodungen:
Das Hauptziel dieser Maßnahme ist, die Wald- oder Buschvegetation zu beseitigen, um den Boden einer anderen Nutzung (Weidefläche, Ackerbau, Siedlungsbau, Verkehrswegebau) zuführen zu können.
Aber sie erwecken erstmal den Eindruck, dass im Stadtpark Waldflächen abgeholzt werden. Das ist reine Stimmungsmache!
Die Sächsische Zeitung scheint sich so zu gefallen – immer etwas unsachlich Bericht erstatten und über den Dingen stehen! So nach dem Motto - Nur wir Journalisten wissen eigentlich was für diese Stadt und die Bürger richtig ist!
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